Aus Verehrung und Verbundenheit zu Nelson Mandela, trage ich bei öffentlichen Auftritten das Mandela-Hemd

Autobiografie Willibald A.Bernert

Beruf : Foto-Redakteur + Reporter, DJV-Verbandsmitglied

Geboren in Münsterberg (Schlesien)
Gelernter Malermeister 37 Jahre selbstständig. Vom Kindesalter an schon viele Reisefotos gemacht.
2 Semester Kunstgewerbeschule Fachrichtung moderne Malerei studiert. Viele Ölgemälde gemalt und verkauft.
1960 Manager der Rockband The MG`s
1970 Manager Deutschlands Band Nr.1 Mans World. Diese Tätigkeiten brachte mir das Musikverständnis ein, das dann später für meine Filmvertonungen sehr nützlich war.
Erste Reiseberichte 1960 bis 1965 für die bundesweite Vespa-Zeitschrift.
1969 Beginn als Filmamateur Super 8. Bis 1978, 45 Filme gedreht, alle selbst getextet, geschnitten und vertont.
1976 die ersten Erfolge: 1. + 2. Platz mit „Mutatio und Romanze in Grün“
Bei den Deutschen Amateurfilmfestspielen in Wattenscheid.

Es folgten diverse Filmpreise z. B. 2 x Luzern, Mannheim, Velden (Österreich), Solingen, 2 x Tachow CSSR und Bielefeld
Viele Unterwasserfilme wurden gedreht, weil ich das Tauchen begonnen hatte.
1979, 80 und 81 Dozent für Filmherstellung in der VHS Bielefeld, Gütersloh und Schloss-Holte.
1979: Beginn von 16mm-Film- Produktionen für internationale Fernsehanstalten.
1. Film für die ARD: Das Bielefeld-Porträt. Bis 1991 produzierte ich 18 Stk. 16mm-Filme. Diverse aufwendige Taucherfilme sind entstanden.
„Sepps Schildkröten“ wurde in der ARD bei Arche 2000 gezeigt und ich war live im Studio.
Durch meine Aktionen „Rettet die Meeresschildkröten!“ habe ich erreicht, dass alle Restaurants in Ostwestfalen die Schildkrötensuppen von den Speisekarten nahmen. Dazu eine TV-Life-Sendung in der ARD mit sehr großer Resonanz.

In den 80er Jahren 10 Jahre Besitzer des Reisebüros „Am Bach“ in Bielefeld
1982 und 83 wurden die Filme „Die zwei Gesichter von Ibiza“ und „People de Ibiza“ für RTL und die ARD gedreht. Diese Produktionen wurden gleichzeitig die ersten Reisevideos für Reisebüros. Durch diesen großen Erfolg produzierten wir viele Reisevideos aus allen Ländern der Welt.
Wir gründeten in München eine Reise-Videofirma mit dem Titel: „Die weite Welt auf Video.“ Diese Video- Firma wird heute noch mit Erfolg weiter geführt.
1982 gewann mein Film „Harry“ in Mannheim den 1. Platz. Der 2. Platz ging an meinen Film „Sepps Schildkröten“
1983 Der Film „Reif für die Insel“ wurde in der ARD gezeigt.
1983 wurde ich gleich 2 x in die Livesendung „Sport im Westen“ eingeladen. Titel „Auf den Spuren von Kolumbus“ und „Haia Safari“. Es waren beides Tauchsport-Sendungen. Drehorte: Bahamas und Malediven.
1983 kam ein fünfköpfiges Fernsehteam des NDR zu mir nach Bielefeld. (Sendereihe Natur und Freizeit) Der Grund: Meine spektakulären Taucherfilme aus dem Sinai (Rotes Meer).
Zwischenzeitlich veranstaltete ich diverse Filmmatineen in den verschiedensten ostwestfälischen Kinos. Diese Veranstaltungen waren fast immer ausverkauft und darauf folgten viele Wiederholungen.
1984 war mein größter Erfolg: Ich wurde zum besten und größten Unterwasserfestival der Welt eingeladen. Mit meinem Film „Harry“ ging ein großer Traum in Luzern in Erfüllung. Die Auszeichnung mit den besten Tauchfilmern der Welt, Hans Hass, Jaques Cousteau, Valerie Taylor, Sigurd Tesche und weiteren Spitzenfilmemachern auf ein UW-Festival geladen zu werden, machte mich sprachlos.
„Ein Treffen der hochqualifizierten Taucherfachleute in Luzern“ schrieb die Presse. Ich war stolz, zu den besten Tauchfilmern der Welt zugehören.
1984 WDR 3 Livesendung „Sporttaucher im Urlaub“ Mit dem Film „Haia Safari.“
1985 Der erfolgreiche Wildwestfilm „Wehe wenn der Colt klemmt“. Eine lustige Western-Liebes-Romanze im Teutoburger Wald gedreht. Sehr erfolgreich bei vielen Festivals und Filmvorführungen in den Kinos. Ein echter „Ostwestfalen Western.“
Es folgten diverse Filme wie „Abenteuer Tauchen“ und „Helengeli – ein Name für Paradies“ .Ich betrieb Haiforschung im großen Stil in allen Weltmeeren, unter sehr spektakulären Bedingungen auf den Malediven Bahamas und Mexico. Darüber folgten Liveauftritte im Rundfunk und TV. Unter anderem in „Einfach Tierisch“ (RTL). Mit der Unterstützung von Sepp Zedelmayer und Klaus Hiller, zwei Tauchführern auf den Malediven, haben wir die Verhaltensweisen der Haie
studiert und konnten unsere Ergebnisse erfolgreich weitergeben. Speziell für diese Zwecke flog ich 7 x auf die Malediven zu Dreharbeiten.
Aus diesem Grund folgten wieder viele Einladungen zu bekannten TV-Sendungen z. B. „Mensch Meier“ (A. Biolek) oder „Na so was“ (T. Gottschalk) Sport im Westen, Arche 2000, Sportplatz und WWF-CLUB.

Im WWF-CLUB bin ich live in ein Haibecken zu drei ausgewachsenen Haien gestiegen. Das war eigentlich nur symbolisch für unsere Haiforschung gedacht. Danach Live-Interview im Studio mit Mareike Amado .Vor 5,6 Millionen Zuschauern an den Bildschirmen. Das war WWF-Rekord.
1987 drehte ich eine Heißluftballon-Film „Da hebst Du ab!“
1988 produzierte ich unter sehr schwierigen Bedingungen (5 Jahre Arbeit) einen Walfischfilm in Mexico mit dem Titel: „Das Land wo die Kakteen blühen“, der schon einige Male im TV gesendet wurde. Ich stellte eine internationale Walfisch-Expedition, bestehend aus 20 Abenteurern aus 6 Nationen, zusammen. Auf einem Spezialschiff erlebten wir ein faszinierendes Abenteuer unter und über Wasser. Bei einer Festlandexpedition mit meinem Freund, einem weltbekannten Archäologen Jimmy Jeffries finden wir handtellergroße, uralte Haizahnausgrabungen und Walskelette, die viele Millionen Jahren alt sind.

1988 wieder ein grandioser Erfolg. Mit dem Film „Sepps Schildkröten“ wurde ich tatsächlich noch einmal zu dem weltbesten Filmfestival nach Luzern eingeladen.

1988 wurde der Film „Helengeli ein Wort für Paradies“ im italienischen TV-RAI 1 gezeigt. Und bekam 1990 in Tachow auch noch einen Sonder-Preis für Schnitt und Ton. Dieser Film ist mit dem Risikosportler und Weltrekordler Prinz Sergio Ferrero (Italien) auf den Malediven gedreht worden.
Damit endete meine Arbeit als erfolgreicher Filmemacher. Das Videozeitalter begann. Aber nicht für mich, denn ich wollte Kino machen.
Ich machte nur noch Reise- Fotoberichte für Zeitungen und Zeitschriften aus aller Welt. Mich trieb es ins Hinterland der Welt. Überall dort, wo es spannend und abenteuerlich war und ist z. B. bei den Himbas in Namibia oder bei den Ureinwohnern in Australien und Südamerika. Ich besuchte diverse deutsche Siedlungen im Ausland und lernte viele deutsche Aussteiger/Auswanderer kennen.
Von diesen Erlebnissen berichte ich vor großem Publikum auf diversen Diavorträgen und Reise-Events.
Ab 1992 arbeite ich hauptberuflich als freier Journalist und Autor für die verschiedensten Zeitschriften und Zeitungen: Freizeitrevue, Life, Tauchen, Tour, Ein Herz für Tiere, Top-Magazine (hauptsächlich), Bild der Frau, Bild am Sonntag, Fit for Fun, Swing, TV Hören und Sehen, Neue Westfälische, Flieger Journal, Westfalen-Blatt, Der Bielefelder, um nur einige zu nennen.
Ab 2000 bis 2006 war ich der PR-Mann und Berater von dem Radsportprofi Jörg Ludewig sowie Pressesprecher im Vorstand des Radsport-Jugend-Fördervereins-OWL. Die Jugendarbeit des Radsportnachwuchses liegt mir sehr am Herzen.
Im Top-Magazin-OWL bin ich seit 25 Jahren journalistisch als Reise- und Gesellschaftsfotograf tätig.

Als anerkannter Reisejournalist bereise inzwischen die ganze Welt. Mit dem Flugzeug, Schlauchboot, Schiff, Motor-Drachen, Auto, Segel- und Motorboot, Motorrad, Bahn, Bus oder Fahrrad bin ich weltweit unterwegs.
2007 legte ich die Dozenten-Prüfung für Tourismus & Management im Euro-Business-College-Bielefeld ab.
Mein Hobby ist Rennradfahren und halte mich so mit ca. 5000 km im Jahr fit.
2008 Aus meinen 30 Jahren Reisen ist der erfolgreiche Bildband GESICHTER DIESER WELT entstanden
Bei einem 2. Bildband „ BAROS A LEGEND“ über die Malediven bin ich Mit-Autor.

2008 unterstütze ich u. a. den Förderverein Good Hope Centre e.V. Dieser Verein betreibt ein Waisen-Hausprojekt in Tansania. Dafür bin ich extra nach Tansania gereist, um den Verlauf dieses fantastischen Projektes zu dokumentieren. Außerdem veranstalte ich spezielle Charity-Afrika-Abende mit sehr viel Aufwand z.B. mit Vorträgen über Ghana, Kenia oder Gambia.
2012 Ganz neu eine World-Music-Charity-CD: „FACES OF THE WORLD“ wurde von mir anlehnend an meinen Bildband für die Peter Maffay-Stiftung produziert.
2012 Deshalb waren in den letzten Jahren bis 2017 diverse ARD-Fernsehteams bei mir in Bielefeld zu Gast. U.a. gab es eine dreiteilige Fernsehserie mit dem Titel: „Wehe, wenn der Bernert kommt!“
Seit 2015 erscheinen im TIPS VERLAG OWL monatlich Kolumnen mit dem Titel: „Bernerts Bielefeld und die Welt!“ Für einige regionale Zeitschriften bin ich regelmäßig als Gesellschaftsfotograf unterwegs.
2015 Unsere beliebten Kultfilmnächte im „Lichtwerk-Kino“ waren wie immer ausverkauft.
2017 Momentan schreiben der erfolgreiche Autor Frank Tippelt und ich das Bielefelder Kneipen-Szene-Buch: „Kneipen, Kult und Kakerlaken!“